Vorsicht, wenn sie fallen-eiskalte Bruchstücke

„Verliert ein Lkw oder auch ein Pkw während der Fahrt Eisstücke oder feste Schneereste von seiner Ladefläche oder vom Dach, begeht der Fahrer nach § 23 Abs. 1 StVO (Straßenverkehrsordnung) in Verbindung mit § 49 StVO – Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers – eine Verkehrsordnungswidrigkeit“, betont die Landesverkehrswacht mit Blick auf die
häufige Begleiterscheinung eines plötzlichen Wintereinbruchs.

„Während beim Pkw das Erkennen und Beseitigen von Schnee und Eis auf dem Fahrzeug kein Problem darstellt, ist dies beim Lkw mit teils erheblichen Schwierigkeiten verbunden“, stellt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in einem besonderen Flyer zu diesem Thema fest: „Zum Erkennen von Schnee- und Eisschichten, besonders wenn diese geringe Dicken aufweisen, ist es im Rahmen der Abfahrtkontrolle für das Fahrpersonal unabdingbar, sich vor Fahrtantritt davon zu überzeugen, dass sich keine Fremdgegenstände auf dem Aufbau und dem Dach des Fahrerhauses befinden.“

Einige Lkw- oder Aufbauten-Hersteller bieten inzwischen so etwas wie ein Airbagsystem an, das die Plane anhebt, damit Wasser ablaufen kann und sich keine Taschen in der Plane bilden, in denen sich Eis ablagern könnte. Eine andere Methode ist beispielsweise die Verwendung einer Leiter zum Besteigen des Fahrzeugaufbaus – dabei sind allerdings die Bestimmungen der Berufsgenossenschaft zu beachten. Schließlich empfehlen sich sogenannte Räumstellen, die auf einigen Rast- und Parkplätzen entlang der Hauptverkehrswege in Deutschland und z. B. in Österreich eingerichtet sind.

Neues Leistungslimit für A2-Motorräder

Ebenfalls seit dem 28. Dezember 2016 gilt eine Führerscheinneuregelung für Motorradfahrer. Stufenführerschein-Neulinge dürfen mit ihrer Fahrerlaubnis A2 nur noch Motorräder mit 48 PS (35 kW) fahren, die ungedrosselt nicht mehr als 95 PS (70 kW) haben. Damit gilt auch in Deutschland was in den übrigen EU-Ländern schon seit 2013 Gesetz ist.

Nach Auskunft des Industrieverbands Motorrad (IVM) gilt allerdings für ältere A2-Führerscheine Bestandsschutz. Wer seine A2-Fahrerlaubnis zwischen dem 19. Januar 2013 und dem 27. Dezember 2016 gemacht hat, darf auch weiterhin gedrosselte Motorräder bewegen, deren Ausgangsleistung über 70 kW (95 PS) liegt – allerdings nur in Deutschland. Wer sich damit ins Ausland wagt, riskiert eine Fahrt ohne gültige Fahrerlaubnis. Mit dieser Neuregelung kommt nun auch Deutschland der vollständigen Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtline nach.

Neuregelung für Fahrer von Klein-Lkw, Kleintransportern und Kleinbussen

Unter dem Eindruck eines EU-Vertragsverletzungsverfahrens hat das Bundesverkehrsministerium Änderungen im Fahrerlaubnisrecht mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen beschlossen. Rückwirkend zum 19. Januar 2013 werden Führerscheine der Fahrerlaubnisklassen C1 und C1E, die ab diesem Zeitpunkt erteilt worden sind, auf fünf Jahre befristet und nur nach Gesundheitsprüfung verlängert. Das hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg bekannt gegeben", so Friedrich.

Fahrerlaubnis nur noch befristet gültig

"Auch wenn die Befristung der C1, C1E -Klassen frühestens ab 19. Januar 2018 für betroffene Fahrerlaubnisinhaber relevant wird, möchten wir frühzeitig darauf hinweisen, denn die Führerscheininhaber müssen ihre Fahrerlaubnis verlängern lassen, sonst erlischt die Gültigkeit", informiert Friedrich.

Alt-Führerscheine nicht betroffen

Für Fahrerlaubnisse, die zwischen dem 1. Januar 1999 und 18. Januar 2013 neu erteilt wurden, bleibt es wie bisher bei der Befristung bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres. Dieser Personenkreis muss nichts veranlassen. Gleiches gilt für Inhaber von Fahrerlaubnisklassen (Klasse 3 alt), die bis zum 31. Dezember  1998 neu erteilt wurden; diese genießen Besitzstand und haben unbefristete Gültigkeit.

Eine weitere wesentliche Änderung betrifft die Klassen C1, C1E, C und CE, die ab dem 19. Januar 2013 erteilt worden sind. "Diese Klassen berechtigen nicht mehr Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, die zur Personenbeförderung ausgelegt und gebaut sind, zu führen. Hierzu sind die Klassen D1 und D1E erforderlich", so Friedrich. Ausgenommen sind insbesondere. Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Polizei, anerkannten Rettungsdiensten, des THW, Krankenwagen und Wohnmobile.  Die Neuregelung ist am 28. Dezember 2016 in Kraft getreten. Ein Verstoß gegen die neuen Vorgaben der Fahrerlaubnisklassen wird als Fahren ohne Fahrerlaubnis im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes als Straftat sanktioniert.

 

Der Führerschein ist künftig nur noch 15 Jahre gültig und muss dann auf eigene Kosten verlängert werden - so hat es die EU durchgedrückt. Der Verkehrsausschuss im Bundesrat hat nun Empfehlungen ausgesprochen, bis zu welchem Datum diese Umtauschpflicht gelten soll.

Seit 2013 gelten Führerscheine nur noch 15 Jahre. Alle bis dahin ausgestellten Fahrerlaubnisse sollten eigentlich noch bis zum Jahr 2033 ihre Gültigkeit behalten. Jetzt sollen abgestuft nach Geburtsjahrgängen bis 2024 die rund 15 Millionen Fahrerlaubnisse ausgewechselt werden, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind. Die circa 30 Millionen ab dem 1. Januar 1999 vergebenen Lizenzen müssen dann abgestuft je nach Ausstellungsjahr bis 2033 ersetzt werden.

Wann Sie nach den gegenwärtigen Plänen der Behörden an der Reihe sind mit dem Umtausch, sehen Sie in den folgenden Tabellen.

1. Führerscheine bis 1998

Führerschein, EU, RichtlinieUmtauschpflicht für Führerscheine: Das gilt für ältere Autofahrer

2. Führerscheine ab 1999

Führerschein, EU, Richtlinie

Umtauschpflicht für Führerscheine: Das gilt für neuere Führerscheine

Die Grenzen des Erlaubten …

 

Die ordnungsgemäße Sicherung von Fahrrädern und großen Gepäckstücken in oder auf dem Auto ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem sind während der Urlaubs- und Reisezeit gerade auf den schnellen Strecken wie Autobahnen und Kraftfahrstraßen zahlreiche schwer bepackte Fahrzeuge unterwegs: Gefahren vorprogrammiert!

Neben den sonst schon fast üblichen Reifenteilen vom Schwerlastverkehr tauchen jetzt in den Verkehrsmeldungen sozusagen vermehrt Reiseartikel auf: Gerissene Spanngurte, heruntergefallene Fahrräder oder ganze Dachgepäckboxen. „Häufig fatale Folgen purer Bequemlichkeit oder schlichten Unwissens. Denn vielen Verkehrsteilnehmern fehlt es an der Vorstellungskraft, welchen Belastungen das Ladegut am Auto durch Fahrtwind, Brems- und Lenkmanöver ausgesetzt ist“, stellt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) fest. Gerade Dach- oder Heckträger müssten besonders auf das Fahrzeug abgestimmt sein, an dem sie zum Einsatz kommen. Nicht zuletzt, um Lack- und Blechschäden zu vermeiden, benötige man „in aller Regel einen speziell auf den jeweiligen Fahrzeugtyp abgestimmten Grundträger, der nur an den dafür vorgesehenen Befestigungspunkten am Auto sicher montiert werden kann und darf.“

Für Systeme an Anhängekupplungen gilt: Sie müssen ein zusätzliches Kennzeichen tragen. Die zulässige Stützlast der Anhängekupplung darf nicht überschritten werden. Die meisten hochwertigen Trägersysteme sind mit Bremslicht, Blinker und Rücklicht ausgerüstet, die über die Steckdose der Anhängekupplung angeschlossen werden. Diese Extra-Beleuchtung ist Pflicht, wenn die fahrzeugeigenen Vorrichtungen durch den Träger oder dessen Ladung in ihrer Sichtbarkeit beeinträchtigt werden.

Für Dachgepäckträger empfiehlt die GTÜ: Verwenden Sie keine Träger und kein Zubehör ohne Kennzeichnung. Das GS-Siegel zum Beispiel bestätigt, dass das jeweilige Produkt im Sinne der europäischen Rechtsprechung „sicher“ ist. Und wieviel Gewicht ist jetzt erlaubt? – Unterm Strich lässt sich die mögliche Zuladungaus den Angaben im Fahrzeugschein errechnen, als Differenz aus Gesamtgewicht und Leergewicht. Die GTÜ weist aber darauf hin, dass die maximal zulässige Dachlast für Pkw nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Sie findet sich vielmehr in der Bedienungsanleitung und beträgt je nach Fahrzeugtyp im Normalfall zwischen 50 und 100 Kilogramm. Dort steht in der Regel auch die zulässige Stützlast für die Anhängekupplung (meist in ähnlicher Größenordnung). Die Stützlast findet sich bei nachgerüsteten Kupplungen auch in den dazugehörigen Zulassungspapieren. Wiegen lohnt sich also … und denken Sie an Ihr Dachgepäck vor niedrigen Einfahrten z. B. von Parkhäusern!

Die 10 Todsünden im Winter

Auch im Winter können Autofahrer jede Menge falsch machen - ob aus Unwissenheit oder falschem Regelverständnis. Dadurch gefährden sie sich und andere, zudem drohen Bußgeld und Punkte in Flensburg. Der ADAC hat die größten Autofahrer-Irrtümer bei Eis und Schnee zusammengefasst:

Mit Guckloch fahren: Ist die Frontscheibe vereist oder mit Schnee bedeckt, reicht es nicht, nur ein Guckloch freizukratzen. Wer dies tut, muss mit eingeschränkter Sicht und 10 Euro Strafe rechnen. Wichtig für gute Sicht ist auch, dass die Scheibenwischanlage mit Frostschutzmittel gefüllt ist.

Wintermantel am Steuer: Wer sich mit Wintermantel oder Daunenjacke hinters Steuer setzt, gefährdet aufgrund des nicht optimal anliegenden Gurts seine Sicherheit. Schon bei einem Crash mit 16 km/h schneidet das quer liegende Gurtband tief in den Bauch ein. Innere Verletzungen sind möglich.

Eingeschneite Verkehrsschilder missachten: Sind verschneite Verkehrsschilder aufgrund ihrer Form (z.B. Stopp oder Vorfahrt gewähren) zu erkennen, oder ist der Autofahrer ortskundig, schützt die fehlende Lesbarkeit beim Verstoß nicht vor Strafe.

Schnee auf dem Autodach: Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer und das Kennzeichen müssen vor Fahrtantritt von Schnee und Eis befreit werden. Das gilt auch für das Autodach, damit weder der nachfolgende Verkehr noch die eigene Sicht durch herabfallenden Schnee behindert wird.

Motor laufenlassen: Den Motor beim Eiskratzen und Schneefegen nicht im Stand laufenlassen. Wer es dennoch tut, verursacht unnötigen Lärm und Abgase und riskiert 10 Euro Bußgeld. Im Stand braucht ein Motor sehr lange, bis er warm wird.

Bremsweg unterschätzen: Mit Sommerreifen ist der Bremsweg doppelt so lang. Auch herkömmliche Ganzjahresreifen benötigen im Durchschnitt etwa eine Fahrzeuglänge mehr zum Anhalten als ein guter Winterreifen. Wer trotz verschneiter Straßen ohne Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs ist, wird mit 60 Euro Geldbuße und einem Punkt in Flensburg bestraft. Wer durch falsche Bereifung den Verkehr behindert, bekommt 80 Euro Bußgeld und einen Punkt.

Räum- und Streufahrzeuge überholen: Von Überholmanövern rät der ADAC dringend ab - denn vor Räum- und Streufahrzeugen ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt. Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollten Autofahrer ausreichend Platz lassen. Denn die Schneeschaufel ist deutlich breiter als das Fahrzeug selbst - das wird leicht unterschätzt.

Recht auf Winterdienst: Obwohl der Winterdienst Tag und Nacht im Einsatz ist, können nicht alle Straßen immer und zu jeder Zeit geräumt und gestreut sein. Autofahrer haben keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen und müssen ihre Fahrweise und Geschwindigkeit immer den Witterungsbedingungen anpassen.

Auto am Straßenrand abstellen: Wer seinen Wagen mit abgelaufenem Saisonkennzeichen auf öffentlichen Plätzen oder Straßen abstellt, zahlt 40 Euro, bekommt einen Punkt und muss die Kosten fürs Abschleppen zahlen.

Ungesichertes Wintergepäck: Bei einem Unfall kann Wintergepäck schnell gefährlich werden: Ski bohren sich in Rückenlehnen, Skistiefel treffen Köpfe, Insassen werden schwer verletzt. Ein ungesicherter Koffer mit etwa 20 Kilogramm trifft bei einem Crash mit Tempo 50 mit einer Wucht von bis zu einer Tonne auf. Deshalb Dachboxen, Skiträger und Spanngurte nutzen. Ungesicherte Ladung wird mit einem Punkt in Flensburg und bis zu 75 Euro Strafe geahndet.

Ab 1. Januar 2015: Bundesweite Kennzeichenmitnahme

Vom 1. Januar 2015 an ist bei einem Umzug in einen anderen Zulassungsbereich kein neues Kennzeichen mehr erforderlich. Fahrzeughalter können dann beim Wohnsitzwechsel innerhalb des Bundesgebietes selbst entscheiden, ob sie das bisherige Kennzeichen weiter führen wollen oder sich ein neues zuteilen lassen. Den Gang zum Straßenverkehrsamt erspart die neue Regelung allerdings nicht. Das Fahrzeug muss weiterhin umgemeldet werden.

Ab 1. Mai 2014: Neues Punktesystem

Von 18 auf acht Punkte: Ab 1. Mai tritt das neue Punktesystem in Kraft. Nun ist der Führerschein nicht mehr nach 18 Punkten weg, sondern schon bei acht. Bei schweren Verstößen gegen die Verkehrsregeln erhält der Fahrer allerdings nicht mehr wie bisher ein bis sieben Punkte. Das neue Modell sieht nur noch die Vergabe von bis zu drei Punkten vor. Nach vier bzw. fünf angesammelten Punkten bekommt der Fahrer eine schriftliche Ermahnung, bei sechs bzw. sieben Punkten folgt die Verwarnung. Eine wichtige Änderung betrifft auch die Tilgung der gesammelten Punkte. Mit der Reform verjährt jeder Verstoß für sich selbst, neue Punkte verlängern die Frist nicht.

Ab 1. Juli 2014: Pflicht für Warnwesten

Auch bei der Ausrüstung der Fahrzeuge gibt es Änderungen. So müssen Pkws und Lkws ab 1. Juli Warnwesten mit an Bord haben. Das gilt nicht für Motoradfahrer. Die Warnwesten sollen helfen, die Beteiligten bei einer Panne oder einem Unfall schneller und besser zu sehen. Der TÜV Nord rät: Auch wenn in Deutschland nur eine Warnweste pro Fahrzeug vorgeschrieben ist empfehlen wir, für alle Fahrzeuginsassen eine Warnweste im Innenraum mitzuführen. In einigen Ländern ist dies sogar gesetzlich vorgeschrieben." Die Westen müssen der Norm EN 471 entsprechen. Diese Norm legt unter anderem die Farbe fest: Die Westen dürfen nämlich nur gelb, orange oder rot-orange sein. Zudem muss sie zwei reflektierende Streifen auf der Vorder- und Rückseite haben. 

Seit Anfang 2014: Neue Regelung zu Verbandkästen

Schon lange Pflicht ist hingegen der Verbandkasten. Doch seit Beginn des Jahres wurden seine Bestandteile aktuellen notfallmedizinischen Erkenntnissen angepasst. Seitdem gilt eine neue DIN-Norm 13164 für Verbandkästen. Neu aufgenommen wurden ein Pflasterset und Hautreinigungstücher. Das 14-teilige Pflasterset besteht aus Pflasterstreifen, Fingerstrips und Fingerkuppenverbände. Auch zwei einzeln verpackte Reinigungstücher und ein Verbandspäckchen für Kinder sind jetzt Pflicht. Gestrichen wurden hingegen folgende Produkte:

  • 1 Verbandpäckchen M
  • 1 Verbandtuch BR
  • 4 Stück Wundschnellverband DIN 13019-E 10 x 6
  • die Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden

Alte Verbandkästen dürfen noch bis zum Ablauf des Verfallsdatums verwendet werden.

Änderungen ab 2013

Im Dezember 2006 wurde die 3. EG-Richtlinie über den Führerschein verabschiedet.

Die Umsetzung in nationales Recht ist erfolgt. Die Vorschriften gelten ab 19. Januar 2013. Hier ein Überblick über die wichtigsten Änderungen:

  • Befristung der Führerscheine:Die Gültigkeitsdauer neu ausgestellter Führerscheine wird ab dem 19. Januar 2013 befristet. Die Gültigkeitsdauer wird 15 Jahre betragen.
  • Neue Fahrerlaubnisklasse AM:Mopeds (bis 45 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit) fallen bisher nicht unter die harmonisierten Fahrerlaubnisklassen. Mit Einführung der neuen Fahrerlaubnisklasse AM und Mindestanforderungen an die Prüfung wird verbunden mit einer umfassenden Fahrschulausbildung die Verkehrssicherheit weiter verbessert. Bestimmte drei- und vierrädrige Fahrzeuge bis 45 km/h werden ebenfalls einbezogen. Das Mindestalter zum Führen dieser Fahrzeuge beträgt 16 Jahre.
  • Neue Definition der Fahrerlaubnisklasse A1:Die bisherige Definition der Fahrerlaubnisklasse A1 wird ergänzt. Ab dem Jahr 2013 muss auch ein Verhältnis von Leistung/Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg eingehalten werden.
  • Neue Fahrerlaubnisklasse A2:Die derzeitige Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) wird ab Anwendung der neuen Vorschriften zur Fahrerlaubnisklasse A2 und definiert mit einer Motorleistung von bis zu 35 kW und einem Verhältnis von Leistung/Gewicht von nicht mehr als 0,2 kW/kg.
  • Neue Regelungen für den stufenweisen Aufstieg der Motorrad-Fahrerlaubnisklassen:Für den stufenweisen Aufstieg von der Klasse A1 zur dann neuen Klasse A2 sowie von der Klasse A2 zur Klasse A ist nach Ablauf von mindestens zwei Jahren nur eine praktische Prüfung erforderlich. Das Mindestalter für den direkten Zugang zu der Klasse A beträgt 24 Jahre.
  • Neue Regelungen für die Fahrerlaubnisklasse BE:Die "Anhängerregelung" ist grundlegend überarbeitet und wesentlich vereinfacht worden. Ab dem Jahr 2013 darf - wie bisher - ein Anhänger bis 750 kg zul. Gesamtmasse mitgeführt werden. Darüber hinaus wird künftig auf die zul. Gesamtmasse der Fahrzeugkombinationabgestellt: bis 3.500 kg zul. Gesamtmasse der Kombination genügt ohne weitere Voraussetzung eine Fahrerlaubnis der Klasse B.
  • Über 3.500 kg bis 4.250 kg zul. Gesamtmasse der Kombination (wobei die zul. Gesamtmasse des Anhängers mehr als 750 kg betragen darf) ist eine Fahrerschulung in einer Fahrschule zu absolvieren. Die technischen Vorschriften in Bezug auf diese Fahrzeuge sind zusätzlich einzuhalten. 
  • Bei der Klasse BE (Pkw mit Anhänger, die nicht unter die Klasse B fallen) wird die zul. Gesamtmasse des Anhängers auf 3.500 kg begrenzt. Für Anhänger von mehr als 3.500 kg zul. Gesamtmasse ist eine Fahrerlaubnis der Klasse C1E erforderlich.
  • Neue Regelung für die Fahrerlaubnisklasse C1E:Die "Anhängerregelung" bei der Klasse C1E (Kraftfahrzeuge über 3.500 kg mit Anhängern über 750 kg zul. Gesamtmasse) wird analog der Regelung bei der Klasse B vereinfacht. Zulässig sind Kombinationen bestehend aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger von mehr als 750 kg, sofern die zul. Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12.000 kg nicht übersteigt (auf das Verhältnis der zul. Gesamtmasse des Anhängers zu der Leermasse des Zugfahrzeuges kommt es also künftig nicht mehr an). Die technischen Vorschriften in Bezug auf die Fahrzeuge sind zusätzlich einzuhalten.
  • Neue Definition der Fahrerlaubnisklassen D und D1:Bei der Definition der Klassen D und D1 (Busse) kommt es nicht mehr auf die Zahl der an, sondern auf die Zahl der Personen, auf die das Fahrzeug ausgelegt und gebaut ist (Klasse D1: nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer). Die Klasse D1 wird außerdem auf eine Länge von höchstens 8 m beschränkt.
  • Trikes:Für Trikes ist ein Mindestalter von 21 Jahren sowie ein Motorrad-Führerschein der Klasse A erforderlich.
  • Anhänger:Mit einem ab dem 19.Januar 2013 erworbenen Führerschein der Klasse A dürfen an Motorräder und Trikes keine Anhänger mitführen. 

Theoretische Prüfung am PC

  • Die Prüfungsgebühr erhöt sich auf 22,49 €.
  • Die Prüfungen sind in allen in der Prüfungsrichtlinien genannten Sprachen möglich.
  • Für Prüfungen in Fremdsprachen wird kein Zuschlag erhoben.
  • Mündliche Prüfungen werden ebenfalls am PC durchgeführt. Jedoch nur noch in deutscher Sprache.
  • Prüfungen mit Dolmetscher oder Mini-Disc sind mit Wirkung vom 01.01.2010 nicht mehr zulässig.
  • Einzelprüfungen sind grundsätzlich nur noch für Gehörlose mit Gehörlosendolmetscher möglich.
  • Neue Prüfungszeiten: 14:00 und 14:45
  • Die Anmeldung muß persönlich bis spätestens Mittwoch der vorherigen Woche in der Fahrschule erfolgen.

Ihr seid unzufrieden mit Eurer alten Fahrschule?

Zu viele Fahrstunden? Unfreundlicher Fahrlehrer? Schlechte Ausbildung?

Kurz gesagt: Es macht Euch keinen Spaß!

Oder seid Ihr Umgezogen und habt die Fahrausbildung unterbrochen?

Kein Problem. Wir erledigen für Euch alle Formalitäten ohne dass Euch zusätzliche Kosten entstehen und ohne das Ihr mit der alten Fahrschule persönlich was erledigen müsst.